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05.10.2011 07:37 Alter: 140 days
KANU-CLUB 1924 Kelsterbach e.V. auf Wildwasser-Kurs in HüningenDie letzte größere Wildwasseraktion des Kanu-Club Kelsterbach führte die Kanuten ins Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich. In Hüningen, wo 1993 ein künstlicher Kanal errichtet wurde insbesondere als Trainingsrefugium für Wildwasserfahrer, konnten bei bestem Wetter die hervorragenden Voraussetzungen genutzt werden, die sich sowohl Anfängern wie auch Fortgeschrittenen in der Sparte Wildwassersport boten. Los ging es in Kelsterbach am Samstag in aller Frühe, so dass Hüningen gegen 12 Uhr mittags erreicht wurde. Dort wurde sogleich mit großem Interesse zunächst der gesamte Kanal einmal abgelaufen, um die einzelnen künstlich errichteten Stufen zu erkunden. Danach wurde aber gleich die erste Trainingseinheit, für die pro Teilnehmer ein Salär von 5,50 € zu entrichten ist, begonnen. Das heißt: Boote abladen, Umziehen und die Leibchen überziehen, die für eine Trainingseinheit von 2 Stunden überlassen werden. Für die Anfänger galt es zunächst, mit Übungsleitern den Kanal einfach durchzufahren. Dann wieder hochfahren, und das Gleiche von vorn. Mit jedem weiteren Durchgang konnten spezielle Übungen an Kehrwassern und Walzen eingebaut werden, die von den Fortgeschrittenen schon eifrig geübt wurden. Nach Ablauf der ersten Trainingseinheit wurde eine kleine Pause eingelegt, bevor es mit einem zweiten Durchgang weiterging.Danach wurde ein Chili con Carne zubereitet und vor Ort verzehrt, bevor zum Übernachten zur Jugendherberge nach Lörrach gefahren wurde. Dort angekommen war nach kurzem Einrichten schlafen angesagt. Am Sonntagmorgen ging es gestärkt durch das Frühstück in der Jugendherberge wieder auf den Kanal in Hüningen. Wiederum zwei Trainingseinheiten standen auf dem Plan, eine vor- und eine nachmittags. Auch für die Einsteiger in den Wildwassersport ging es dabei schon darum, diffizilere Techniken zu versuchen wie Kehrwasserfahren, Kenterrolle im fließenden Wasser oder Bootsbergung nach einer Kenterung. Die Fortschritte der Anfänger waren bereits deutlich zu erkennen, was sich in Lockerheit, Spielwitz und Wagemut zeigte. Frikadellen und Kartoffelsalat als Abendessen wurden wieder am Kanal eingenommen. Danach wieder Abfahrt nach Lörrach in die Jugendherberge und schlafen. Am Montag, dem Tag der Deutschen Einheit, wurde nach dem kräftigen Frühstück eine letzte Trainingseinheit absolviert. Die erlernten Techniken wurden weiter verbessert, um sie später im freien Wildwasser sicher beherrschen zu können. Danach hieß es jedoch, wieder alles zu verladen und die Heimreise anzutreten. Kelsterbach wurde gegen 19 Uhr erreicht. Dann schnell noch Boote abladen und ab nach Hause, die müden Knochen kurieren. |